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Gesundheit

Das Thema „Gesundheit“ hat wohl jeden Menschen schon einmal beschäftigt. Man beobachtet seinen eigenen Körper, erkennt vielleicht Veränderungen, fühlt sich irgendwann erschöpft, müde, krank und fragt sich, wie man das verändern kann, um wieder gesund zu werden. Aber was ist Gesundheit eigentlich und welche aktuellen Herausforderungen sieht der Staat beim Thema Gesundheit? Das sind wichtige Zukunftsfragen für eine Gesellschaft und sie betreffen jeden einzelnen. „Gesundheit ist das höchste Gut“, sagt man. Da ist wohl viel Wahres dran!

Was ist Gesundheit?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO ) hat den Begriff „Gesundheit“ bereits 1948 definiert. Demnach ist Gesundheit:

•    „ein Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit     und Gebrechen“.

Der Begriff „Gesundheitsförderung“ wurde beispielsweise in der 1986 aufgesetzten Ottawa-Charta definiert:

•     „Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.“

Schaut man sich diese Definitionen an, merkt man schnell, dass Gesundheit nicht nur das Gegenteil von Krankheit ist, sondern darüber hinausgeht. Gesundheitsförderung bedeutet beispielsweise auch, Stressfaktoren in Beruf und Alltag zu reduzieren und Menschen mit Handicap die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Der Kampf gegen Krankheiten bleibt jedoch ein Kernbereich.

Die Gesundheitsziele des Staates

Bund und Länder in Deutschland haben im Jahr 2000 den Kooperationsverbund Gesundheitsziele.de ins Leben gerufen. Dem Verbund gehören mittlerweile mehr als siebzig Organisationen an. Sie arbeiten gemeinsam an der „Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitssystems“ und definieren unter anderem nationale Gesundheitsziele. Bisher wurden laut Gesundheitsziele.de folgende Ziele definiert:

•    Diabetes mellitus (Typ 2): Risiko einer Erkrankung senken, Erkrankte früh erkennen und behandeln

•    Brustkrebs: Sterblichkeitsrate senken, Lebensqualität betroffener Frauen erhöhen

•    Tabakkonsum reduzieren

•    Gesund aufwachsen

•    Gesundheitliche Kompetenz erhöhen

•    Depressive Erkrankungen: Früherkennung, nachhaltige Behandlung und Wege, das Auftreten der Krankheiten verhindern

Noch in Vorbereitung befindet sich nach Angaben des Verbundes das siebte Ziel „Gesund älter werden“. Schaut man sich die einzelnen Ziele an, greift der Verbund neben allgemeinen Gesundheitsthemen auch so genannte Volkskrankheiten wie Diabetes oder Krebs auf. Ihre Bekämpfung ist auf gesellschaftlicher Ebene ein besonderes Anliegen.

Was sind Volkskrankheiten?

Als Volkskrankheiten werden solche Krankheiten bezeichnet, die größere Teile einer Bevölkerung betreffen und sich nicht epidemisch verbreiten. Diese Definition ist uneindeutig und so werden etwa Allergien in Deutschland bisweilen als Volkskrankheit bezeichnet, bisweilen nicht. Ein Fakt scheint zu sein, dass in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Krankheiten gehäuft auftreten, dass also etwa Menschen in Industrieländern häufiger mit anderen Krankheiten zu kämpfen haben als diejenigen in Entwicklungsländern. Volkskrankheiten zu bekämpfen ist ein Weg, die Gesundheit in einem Land zu erhalten und/oder zu steigern. Es ist einer von vielen notwendigen Wegen.

Ansgar Sadeghi

Recherche und weiferführende Gesundheitsinformationen:

www.curado.de - gut recherchiertes und sehr umfassendes, allgemeines Gesundheitsportal

www.gesundheit.nrw.de - Landesgesundheitsportal des Landes NRW

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